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VAN-Playlist zum Hören 
Nicolas Altstaedt

Am Sonntag ist der Cellist Nicolas Altstaedt beim Musikfest Berlin zu Gast, wo er mit Ilya Gringolts (Violine) und James Boyd (Viola) Musik von Rihm und Schönberg spielt. Vorab hat er uns aber noch eine Playlist zusammengestellt, die nicht nur von der Musik, sondern auch der Aura des Bildes lebt.


George Enescu – Violinsonate No. 3 a-Moll dans le caractère populaire roumain op. 25; Patricia Kopatchinskaja (Geige), Mihaela Ursuleasa (Klavier)

Ich wünschte, Enescu hätte diese Aufnahme gehört … unverfälschter Volkston in ganzer Größe, Lachen und Weinen in jeder Geste. Authentizität in voller Leidenschaft.


Miles Davis – So What; Michel Petrucciani (Klavier)

Die unendlichen Möglichkeiten zweier Akkorde.


Franz Schubert – Große Sinfonie in C-Dur D 944; Wiener Philharmoniker, Nikolaus Harnoncourt (Dirigent)

Der Klang des Horns braucht Zeit, bis er vom Berg zurückkommt. Verkürzte Taktperioden werden hier lebensbedrohlich empfunden. C-Dur als »Jubilare« und ewige Stille.


Anonymus – Lachrimae CaravaggioPavane del re; Hespèrion XXI, Jordi Savall (Viola da gamba)

Ein Zeitzeugnis Caravaggios und eine wundervolle Hommage von Jordi Savall an seine Frau. Ich wünschte, mehr Konzerte würden sich einer Thematik auf diese Weise widmen. 


Antonio Vivaldi – Armatae face et anguibus; Il Giardino Armonico, Cecilia Bartoli (Mezzosopran)

Sie fällt mir als erstes ein, wenn es um Verkörperung von Musik geht. Sie scheint keine Grenzen zu kennen. Ein Weltwunder und unerschöpfliche Inspiration.


Jacques Brel – Ne me quitte pas

Wann geht eine Interpretation über ein Werk hinaus, so dass sie selbst zum Kunstwerk wird? Silben, die nicht nur von den Lippen, sondern auch am Schweiß abgelesen werden.


Franz Schubert – Klaviersonate No. 21 in B-Dur D960; Zoltán Kocsis (Klavier)

Unsentimental und zeitlos.


J.S. Bach – Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit; Márta und György Kurtág (Klavier)

Ein Konzert, das ich vor fünf Jahren in der Pariser Oper und vor zwei Jahren in London hörte. Schwer in Worte zu fassen und auch für alle Ungläubigen erhaben. Schon der Gang des Paares zum Flügel wird zu Musik.


Guillaume de Machaut – Messe de Nostre Dame: Kyrie; Ensemble Organum, Marcel Pérès (Leitung)

Ein Werk, das mich jedes Mal wegfegt. Unersetzlich in dieser Aufnahme, welche wie das Werk alle Konventionen sprengt. Ein Exempel für Mut zur Wahrhaftigkeit.


Edward Elgar – Cellokonzert in e-Moll, op. 85; Yo-Yo Ma (Cello), Chicago Symphony Orchestra, Daniel Barenboim (Dirigent)

Dieses Werk ist nicht Teil der Liste, weil es mein Lieblingskonzert ist, sondern weil es in dieser grandiosen Aufführung zeigt, dass es Zeit ist, aus dem Schatten mancher Interpretationen herauszutreten.


Gabriel Fauré – Klavierquintett in c-Moll, op. 115; Quatuor Ébène, Éric Le Sage (Klavier)

Großartige Musik, großartig gespielt. ¶

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